Ich bin es, das (Visa)Lenchen. Boss von MakePinUp, Küstenmädel, Gummibärchen-Junkie und Vintage-Liebhaberin. Ihr werdet jetzt öfter von mir lesen. Ich nehme euch mit durch mein Leben und werde euch von mir und dem Vintage-Leben um mich herum erzählen. Und glaubt mir, da gibt es Unmengen an Themen, die sicherlich nicht nur die Mädels interessieren.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat es mich der Liebe wegen von der Ostseeküste ins Siegerland verschlagen hat. Obwohl ich im Herzen noch immer ein Küstenmädel bin und die Ostsee schrecklich vermisse, bin ich mit meinem Liebsten und unseren 2 Fellnasen hier in Kreuztal glücklich. Ich l(i)ebe für MakePinUp bei Lenchen, weil ich damit mein Hobby zum Beruf machen konnte. Bei meiner Arbeit als Visagistin und Stylistin bin ich am Hochzeitsmorgen für meine Bräute da, kann bei Fotoshootings in fast jedes Jahrzehnt abtauchen und genieße es, in Workshops den Mädels zu helfen ihren eigenen Stil zu finden.

Meinen eigenen Stil musste auch ich selbst finden. Und dieser hat sich von Jahr zu Jahr komplett gewandelt. Mich zog es weg von einfach nur angezogen sein, hin zu einer stilvollen Garderobe.

Das erste Mal getraut, ...

…habe ich mich auf einer Betriebsweihnachtsfeier. Es tat gar nicht so weh, das mit dem Auffallen. Ich war total aufgeregt. Trotz aller Aufregung fühlte ich mich dann sehr weiblich, sehr schick und vor allem sehr bequem angezogen. Ja, bequem – nix mit Bäuchlein einziehen. Dieses elegante Swing Dress in navyblau und weißem Uboot-Kragen hängt noch immer in meinem Kleiderschrank, allerdings nur aus nostalgischen Gründen. Für den roten Lippenstift, Petticoat und die stilgerechte Frisur fehlte mir damals allerdings noch der Mut und auch das Können.

Weiter ging es mit einer klassischen Highwaiste-Jeans – perfekt für Mädels mit Kurven. Kein Kneifen, kein Zuppeln. Die Jeans betonte genau die richtigen Stellen. Gestreiftes T-Shirt dazu, Bandana im Haar… So begann danach mein Vintage-Alltags-Leben. Über die Jahre hinweg bin ich den Petticoat Kleidern „entwachsen“ und das Bandana landet nur noch an einem „bad hair day“ im Haar. Mein Herz gehört dem Stil der 40er Jahre. Schlicht, elegant, praktisch und doch so vielfältig. Weite Hüfte, schmale Taille und Drappierungen betonen genau DAS was ich habe oder verstecken möchte.

Mein Kleider- und Schuhschrank ist ein bunter Mix aus True-Vintage, Vintage-Stil und wirklich viel Retro. Das gute Gespür für Retro-Kleidung hat sich über die Zeit entwickelt. Und wenn ich mal nicht auf Flohmärkten oder Festivals unterwegs bin, entdecke ich so manches Kleidungsstück auch beim Bummeln in der Stadt. Manchmal ist es nämlich nur ein kleines Accessoire oder die passende Frisur was (m)einen Stil ausmacht.

Aber wie schwer ist es im Alltag diesen Stil bzw. Look zu leben? Welche Grenzen gibt? Ist es täglich praktikabel? Was ist mir selbst wichtig? Und überhaupt – wisst ihr was VINTAGE überhaupt bedeutet?

Ich habe mich einmal umgehört. Viele Mädels empfinden den Vintage-Look als äußerst unpraktisch und „gönnen“ sich daher diesen nur zum Ausgehen. Manches Outfit passt auch einfach nicht in den Job. Das trägt man dann eben zu Festivals oder am Wochenende.

Mir ist wichtig, dass ich „meinen“ persönlichen Stil der 40/50er Jahre täglich ausleben kann. Ich bin glücklich, wenn ich mir ab und zu den Luxus eines True-Vintage-Kleidungsstückes gönnen kann. Wobei ich diese Kleidungsstücke dann auch in meinem Alltag trage. Vielleicht wollt ihr jetzt mehr wissen?

Deshalb freue ich mich, dass ich u. a. einen festen Platz im „THE UNLEASHED“ (übrigens ein fantastisches Rock’n Roll Magazin) gefunden habe und ich von meinem Vintageleben plaudern darf. Meine Themenliste ist lang. Es wird um Lippenstifte, Shopping, Pomade für Frauen, Traum-Autos, Vintage-Hochzeiten, meine Lieblingsmusik und so viele andere Themen gehen.

Wenn ihr euch einen Blogbeitrag zu einem bestimmten Themen lesen möchtet oder es Fragen gibt zum Thema Vintagelook oder Brautstyling, lasst es mich einfach wissen. Ich bin für euch da.

UNLEASHED MAGAZIN